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Grundlagen

Seit den 1970er Jahren wurde immer deutlicher, dass die Kantone ihre Eigenständigkeit und ihren Gestaltungs- und Handlungsspielraum nur mit einer intensiveren Zusammenarbeit wahren können. Die zunehmende Internationalisierung der Politik und insbesondere die europäische Integration gaben den Kantonsregierungen in den 1990er Jahren schliesslich den konkreten Anstoss, die horizontale und die vertikale Zusammenarbeit im Bundesstaat zu verbessern und damit ihre Mitwirkung an der Willensbildung im Bund sicherzustellen.

Am 8. Oktober 1993 wurde die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) gegründet. Gemäss der zugrunde liegenden Vereinbarung soll die KdK die Zusammenarbeit in kantonalen Zuständigkeitsbereichen sowie in kantonsrelevanten Angelegenheiten des Bundes fördern und die erforderliche Koordination sowie die Information zuhanden der Kantone sicherstellen. Sie bildet als Plattform für die Kantone die Schnittstelle zwischen Bund und Kantonen in wichtigen staatspolitischen und in aussenpolitischen Dossiers.

Mitglied der KdK sind die Regierungen aller 26 Kantone. Sie können sich über die KdK in kantonsrelevanten Fragen gezielt und abgestimmt in die Bundespolitik einbringen. Der gemeinsame Auftritt der Kantonsregierungen stärkt die Stellung der Kantone auf Bundesebene.

 

Downloads

Vereinbarung über die Konferenz der Kantonsregierungen
Conference of cantonal Governments
KdK-Flyer


 

Agenda

  • Leitender Ausschuss der KdK in Bern

  • Stammtisch der Kantone in Bern

  • Plenarversammlung der KdK in Bern

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