Konferenz der Kantonsregierungen
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Archiv 2006

Kantonsregierungen stehen hinter NFA: Revitalisierung des schweizerischen Föderalismus auf Kurs

An der heutigen Plenarversammlung der KdK haben die Kantonsregierungen
eine gemeinsame Stellungnahme zur dritten NFA-Botschaft (Festlegung des
Ressourcen-, Lasten- und Härteausgleichs) und zum Verordnungsentwurf zum
Finanz- und Lastenausgleich verabschiedet. Die Kantone unterstützen die von
der gemeinsamen Projektorganisation Bund-Kantone vorgeschlagenen Eckwerte
des Finanz- und Lastenausgleichs. Die Umsetzungsarbeiten auf kantonaler
Ebene sind im Gang und die Kantone setzen alles daran, dass die NFA auf
den 1. Januar 2008 in Kraft tritt.
Medienmitteilung vom 29. September 2006 PDF Document

Beitrag zur Verringerung der Ungleichheiten und zur Stabilisierung: Kantonsregierungen unterstützen das Osthilfegesetz

Das Osthilfegesetz, das am 26. November 2006 zur Abstimmung kommt, wird
von den Kantonsregierungen einstimmig unterstützt. Dieses Bundesgesetz
ermöglicht der Schweiz, ihren Beitrag zur Verringerung der wirtschaftlichen
und sozialen Ungleichheiten in der erweiterten EU zu leisten und die Stabilisierung
auf dem europäischen Kontinent und in Zentralasien im bisherigen Sinn
fortzuführen. Zudem konsolidiert die Schweiz mit diesem Gesetz ihre Beziehungen
zur EU.
Medienmitteilung vom 29. September 2006 PDF Document
Stellungnahme der Kantonsregierungen: Bundesgesetz über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas (Osthilfegesetz) PDF Document

Eklatante Kluft zwischen Versprechen und Realität: KOSA vermag die AHV nicht zu sichern, gefährdet aber unseren Wohlstand

Die Volksinitiative "Nationalbankgewinne für die AHV" setzt die Glaubwürdigkeit
der Nationalbank aufs Spiel. Damit würde das Vertrauen in den Schweizer
Franken untergraben und dem Wirtschaftsstandort Schweiz grosser Schaden
zugefügt. Im Gegenzug vermag die KOSA-Initiative ihr Versprechen für eine
sichere AHV in keiner Weise einzulösen. Sie ist vielmehr eine Scheinlösung
und droht notwendige Reformen zu verzögern, die zur langfristigen Rentensicherung
unumgänglich sind.
Medienmitteilung vom 01. September 2006 PDF Document
Referat Regierungsrat Bösch PDF Document
Referat Regierungsrätin Widmer-Schlumpf PDF Document
Referat Staatsrat Mermoud PDF Document

Europabericht 2006 des Bundesrates: Kantonsregierungen begrüssen die Publikation des Berichts

Der Bundesrat hat heute seine europapolitische Strategie für die kommenden Jahre
präsentiert.
Die Kantonsregierungen nehmen die Ausführungen des Bundesrates zur Kenntnis.
Bis Ende 2006 werden sie eine kantonale europa-politische Standortbestimmung vornehmen.
Medienmitteilung vom 28. Juni 2006 PDF Document

AHV-Scheinlösung mit grossem Schaden für Wirtschaftsstandort; Kantonsregierungen empfehlen die KOSA-Initiative zur Ablehnung

Die Volksinitiative "Nationalbankgewinne für die AHV" setzt die Glaubwürdigkeit
der Nationalbank leichtfertig aufs Spiel und schafft
gleichzeitig neue Finanzprobleme bei Bund und Kantonen.
Im Gegenzug vermag die KOSA-Initiative ihr Versprechen
für eine sichere AHV nicht einzulösen. Deshalb empfehlen
die Kantonsregierungen, das Volksbegehren am 24.September 2006 abzulehnen.
Medienmitteilung vom 23. Juni 2006 PDF Document
Beilage 1: Abstimmungsempfehlung der KdK zur KOSA-Initiative PDF Document
Beilage 2: Ergebnisse der KdK-Umfrage über Goldverwendung in den Kantonen PDF Document

Expertenbericht « Zwischen bilateralem Weg und EU-Beitritt: Überlegungen und Reformbedarf aus kantonaler Sicht »

Der EU-Beitritt brächte aus demokratiepolitischer und institutioneller Sicht
Vorteile bei der Mitwirkung der Kantone an der Aussenpolitik. Der bilaterale
Weg lässt aufgrund seines sektoralen Charakters zwar beschränkt Ausnahmen
zu, führt aber gleichzeitig zu Rechtsunsicherheiten. Die kantonalen Parlamente
sollten in die europapolitische Debatte mit einbezogen werden. Dies sind die
Haupterkenntnisse dreier Expertisen, die die KdK-Arbeitsgruppe EuRefKa in
Auftrag gegebenen hat. Der Expertenbericht ist im Buchhandel erhältlich.
Medienmitteilung vom 16. Mai 2006 PDF Document

Nationalbankgold-Ausschüttung erfolgte rechtlich einwandfrei

Die Ausschüttung der überschüssigen Goldreserven der Nationalbank an Bund und
Kantone ist aus Sicht der Kantonsregierungen rechtlich einwandfrei erfolgt. Die
rund 21 Milliarden Franken aus dem Verkauf der 1?300 Tonnen Nationalbankgold
waren wie ordentliche Nationalbankgewinne gemäss dem Verteilschlüssel nach Art.
99 Abs. 4 der Bundesverfassung zu verteilen. Die Motion, die die Geschäftsprüfungskommission
zusammen mit ihrem Bericht unterbreitet, ist abzulehnen.
Medienmitteilung vom 13. Februar 2006 PDF Document